Mediation

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Was passiert in einer Mediation? Die Definition von Mediation.


M enschen reden vertraulich und im sicheren Rahmen miteinander

E mpathie ist die Fähigkeit, die jeder Mensch in sich trägt, um den Verständigungsprozess zu unterstützen

D er Dritte ist der allparteiliche und vermittlernde Mediator

I ndividuelle Sichtweisen werden von allen Beteiligten geäußert

A useinandersetzungen werden miteinander geklärt

T hematisieren statt dramatisieren von Titel, Thesen und Temperamenten

I nteressen und Bedürfnisse werden erkannt, benannt und gesammelt

O hne Schuldzuweisungen, Kritiken, Vorwürfen, Interpretationen usw.

N eutral wird zugehört, um neutral zu verstehen


Was ist Mediation? Die Bedeutung von Mediation.

… Mediation ist ein Konfliktklärungsverfahren mit dem Ziel, eine individuelle und einvernehmliche Lösung (Vereinbarung) für ein individuelles Problem (Konflikt) zu erarbeiten. Die beteiligten Medianten (Konfliktparteien) werden von einem neutralen allparteilichen Vermittler = Mediator unterstützt und begleitet, um eine eigenverantwortliche Lösung für ihr Spannungsfeld zu finden.

… Mediation arbeitet auf der Verständnisebene und umfaßt 5 verschiedene Phasen, in denen Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen hinter den Interessen eines jeden einzelnen berücksichtigt werden. Die Parteien sind zu jeder Zeit aktiv am Klärungsprozess beteiligt.

… Mediation klärt nicht nur die Konflikte an der Oberfläche, sondern Beziehungen zwischen den Konfliktparteien werden bearbeitet und im Hinblick auf die Zukunft verbessert. Die Basis für eine offene und gestärkte Konfliktkultur ist gegeben.

... Mediation stellt die Arbeitsfähigkeit, Produktivität und Zufriedenheit aller Beteiligten wieder her und das Betriebsklima wird spührbar verbessert.

... Mediation kann ein Baustein in Konfliktmanagementsystemen sein. Beteiligte eines Mediationsverfahrens erleben für die Zukunft neue Wege der Konfliktbewältigung und der Kommunikation in schwierigen Situationen.

... Mediation unterstützt zwei Konfliktparteien oder wird im Team, in der Gruppe oder in der Abteilung durchgeführt (Mehrparteienmediation).


Wann Mediation? Die Anlässe für Mediation.

… immer dann, wenn häufig ähnliche Probleme auftauchen z.B. Kunden beklagen sich über schlechte Betreuung, Termine werden versäumt oder jemand hält sich nicht an die Regeln. Oft eskalieren solche Unzufriedenheiten und latente Konflikte – mit allen Konsequenzen wie Drohungen, Ausgrenzungen und Effektivitätsverlust, ganz zu schweigen von persönlichen Nachteilen wie Ärger, Wut, Misstrauen und Enttäuschung, bis zu gesundheitlichen Beschwerden. Signifikant steigender Krankenstand, in einigen Abteilungen, kann die Folge sein.

Ergänzung: Mediation wird im Sinne des Europäischen Verhaltenskodex für Mediatoren, vom 02. Juli 2004, durchgeführt.



Wie sieht ein klassisches Beispiel von Mediation aus? Die Praxis von Mediation.

Am Gemüsestand auf dem Wochenmarkt stehen 2 Personen. Beide Personen wollen einen großen Kürbis kaufen. Der Bauer hat leider keinen weiteren großen Kürbis vorrätig. Welche Möglichkeiten gibt es zur Lösung?

Sicher, der Bauer könnte den großen Kürbis der Person verkaufen, die zuerst danach gefragt hat oder er könnte ihn teilen und beiden Personen „gerecht“ Ihre Kürbisteile verkaufen. Doch, sind die Kunden mit diesen Möglichkeiten wirklich zufrieden?

Der Bauer entscheidet sich also für einen anderen Weg, er geht den Weg zu mehr Verständnis. Er möchte eine Brücke zwischen den beiden Personen bauen, indem er sich zunächst verständnisvoll nach den Interessen und Wünschen der Personen erkundigt.

„Ist doch ganz klar, ich möchte eine Suppe kochen weil meine Familie so gerne Kürbissuppe ißt!“ sagt die eine Person.

Die andere Person erwidert: „Ach Quatsch, in drei Tagen ist Halloween und dazu braucht man einen Kürbis, um ihn mit einer Kerze als stimmungsvolle Deko aufzustellen!“

Beim weiteren Zuhören, Nachfragen und Forschen erfährt der Bauer, dass die Suppe für die Familienfeier erst nach der Halloween-Party stattfinden soll. Danach entwickelt sich zwischen den beiden Personen ein Lösungsgespräch, indem die Unterstützung vom Bauer nicht mehr erforderlich ist. Beide Personen finden selbstständig heraus, dass sie nicht weit voneinander entfernt wohnen und eine Übergabe des Kürbis doch von Straße zu Straße kein Problem ist.

Nun geht es ganz schnell: Beide Personen einigen sich, den Kürbis gemeinsam zu kaufen. Die Person mit der Halloween-Party möchte ihn zuerst verarbeiten und hebt das Fleisch für die andere Person auf. Der Bauer bekam von beiden sein Geld und übergab den Kürbis.

Beim Verlassen des Gemüsestandes beobachtet der Bauer, wie die beiden Personen sich freudig weiter unterhielten und sich mit Händeschütteln verabschiedeten.

Was war passiert?
Der Bauer vermittelte, ähnlich wie ein Mediator, zwischen den beiden Personen, er fragte nach, indem einzelne Anliegen sichtbar wurden. Das führte dazu, dass die beiden Personen gegenseitig erfuhren, warum und wieso sie den Kürbis wirklich kaufen wollten. Erst danach konnten die Personen aufeinander zu gehen und gemeinsam - ohne Bauer -einen für sie optimalen Lösungsweg finden, mit dem sie zufrieden waren.

Übrigens, der Bauer gewann die beiden Personen als Stammkunden und er erfuhr von ihnen später, dass sie die Halloween-Party gemeinsam feierten.


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